Das Frühwarnsystem für Triebwerke überwacht alle wichtigen Parameter während des Flugs. Schon kleinste Abweichungen werden erkannt und vorausschauend behoben. Engine Trend Monitoring gibt wichtige Hinweise auf den Zustand eines Triebwerks. Frühe Diagnosen verhindern teure Folge­schäden und ermöglichen eine voraus­schauende Instand­haltungs­planung.

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Dass Auffälligkeiten frühzeitig entdeckt und analysiert werden, ist dem Engine Trend Monitoring (ETM) der MTU Maintenance zu verdanken – einer umfassenden Über­wachung der Triebwerks­para­meter durch eine MTU-eigen­ent­wickelte Monitoring­software. „Während des Fluges zeichnet der Flug­zeug­computer die wichtigsten Trieb­werks­para­meter wie Dreh­zahlen, Drücke, Tem­pera­turen und Vibrationen auf“, erklärt Norman Schwarz vom Perfor­mance Engineering der MTU Maintenance Hannover. Das ETM-System wertet diese Para­meter zu bestimmten Zeit­punkten eines Flug­zyklus‘ – meist während des Starts und des Reisefluges – aus, indem es die Daten mit Erwartungs­werten aus einem ent­spre­chenden Trieb­werks­modell vergleicht. „Dadurch werden auf­fällige Veränderungen – etwa hinsichtlich des thermo­dyna­mischen Verhaltens eines Trieb­werks – entdeckt und bereits kleinste Abweichungen schnell identifiziert.“

Hier der Link zu dem vollständigen Artikel: https://aeroreport.de/de/technology/verbesserte-instandsetzungsplanung-mit-engine-trend-monitoring