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Authentifizierung mittels Spektroskopie

Mittels Spektroskopie (Optische-Emissions-Spektroskopie, OEM) wird die Materialzusammensetzung, also die Elemente aus denen das vorliegende Material prozentual zusammengesetzt ist, ermittelt. Anschließend lässt sich hierdurch das Alter des Materials, anhand der Elemente und dem Herstellungsprozess, bestenfalls bis auf ein Jahrzehnt genau bestimmen.

Wir verwenden ausschließlich akkreditierten Verfahren: Spektralanalyse, Funken-OES für die anspruchsvolle Materialanalytik. Wir unterhalten eine Vielzahl von Analysemethoden, um Ihren Anforderungen optimal gerecht zu werden. Mobil einsetzbar und vor Ort bei Ihnen am Fahrzeug ermitteln wir hochpräzise die chemischen Zusam­mensetzung von der Werkstoffe und können anschließend mit unseren vereidigten Materialanalysten eine Originalitätsuntersuchung und Datierung durchführen. Es muss hierzu kein Material entfernt, kein Probenstück entnommen oder sonstige destruktive Maßnahmen vorgenommen werden.

Mittels Spektroskopie wird die Materialzusammensetzung, also die Elemente aus denen das vorliegende Material prozentual zusammengesetzt ist, ermittelt. Anschließend lässt sich hierdurch das Alter des Materials, anhand der Elemente und dem Herstellungsprozess, bestenfalls bis auf ein Jahrzehnt genau bestimmen. Die Spektroskopie, als forensisch / naturwissenschaftliche Methode der Authentizitätsprüfung eines Fahrzeugs, wird in unserem Ingenieurbüro seit 1986 angewendet. Seit nunmehr 9 Jahren können wir die Ermittlung der Materialzusammensetzung, in der erforderlichen Qualität / Tausendstelbereich, nahezu zerstörungsfrei und mobil durchführen. Somit können wir inter- und national jeder Zeit eine entsprechende Untersuchung durchführen. Bis dato konnten wir an der West- und Ostküste von Nordamerika, Südamerika, Tokyo, Moskau, Norditalien, England, Belgien, Niederlande, Schweiz und in Österreich unsere Erfahrungen erweitern.

Analyse von Metallen und Legierungen am Funkenspektrometer

Mit dieser Methode können alle gängigen metallischen Werkstoffe analysiert werden:

  • Gusseisen
  • unlegierte Stähle
  • niedriglegierte Stähle
  • niedrig- und hochlegierte Edelstähle
  • Aluminiumwerkstoffe und Aluminiumlegierungen
  • Kupferwerkstoffe und Kupferlegierungen
  • Nickelbasislegierungen
  • Titanwerkstoffe

Unser hochpräzises mobiles Funkenemissionsspektrometer der Firma Spectro dient zur genauen qualitativen und quantitativen Bestimmung chemischer Elemente in Metallen und nutzt dazu das optische Emissionsspektrum von Atomen oder Atom-Ionen. Es bestimmt dabei alle in der Metallindustrie verwendeten Elemente, inklusive der Spurenanalyse von Kohlenstoff, Phosphor, Schwefel und Stickstoff.

  • Akkreditierte Verfahren:ASTM E 1086 2014 Standard Test Method for Analysis of Austenitic Stainless Steel by  Spark Atomic Emission Spectrometry 
  • ASTM E 1999 2018 Standard Test Method for Analysis of Cast Iron by Spark Atomic  Emission Spectrometry 
  •  ASTM E 415 2017 Standard Test Method for Analysis of Carbon and Low-Alloy Steel by  Spark Atomic Emission Spectrometry  
  • DIN EN 14726 2019-06 Aluminium und Aluminiumlegierungen – Bestimmung der chemischen  Zusammensetzung von Aluminium und Aluminiumlegierungen durch  optische Emissionsspektrometrie mit Funkenanregung 
  •  ASTM E 2209 2013 Standard Test Method for Analysis of High Manganese Steel by Spark  Atomic Emission Spectrometry  
  • DIN EN 15079 2015-07 Kupfer und Kupferlegierungen – Analyse durch optische Emissionsspektrometrie mit Funkenanregung (F-OES)

Funkenspektrometer OES

Ein Funkenspektrometer (Funkenemissionsspektrometer) ist ein Gerät zur qualitativen und quantitativen Bestimmung chemischer Elemente in Metallen und nutzt dazu das optische Emissionsspektrum von Atomen oder Atom-Ionen (daher auch Funken-optisches Emissionsspektrometer oder Funken-OES). Für die Analysen wird ein Funke bzw. Lichtbogen zwischen einer Elektrode und einer aufbereiteten Materialprobe verwendet. Dadurch wird Probenmaterial verdampft und die freigesetzten Atome und Ionen durch Elektronenstoß angeregt. Die dabei emittierte Strahlung wird optisch in ihre einzelnen spektralen Komponenten zerlegt. Jedes Element, das in der Probe enthalten ist, emittiert Strahlung auf mehreren Wellenlängen, die über Halbleitersensoren oder Photoelektronenvervielfacher detektiert werden kann. Die so gemessene Strahlungsintensität verhält sich grundsätzlich proportional zur Menge des entsprechenden Elements und ermöglicht so die Bestimmung seines Gehalts bzw. seiner Konzentration im Probenmaterial.