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AUSGABE #30 SEIT DEM 29.10.2021 IM HANDEL ERHÄLTLICH ODER HIER ONLINE BESTELLEN

Automobilsport #30 (Print Magazin)

Mit gerade einmal 28 Jahren etablierte sich die Fahrzeugtechnik-Ingenieurin Laura Kukuk als führende Expertin im hochspezialisierten Bereich der Begutachtung von Oldtimern, Renn- und Sportwagen. Gemeinsam mit ihrem Vater Dipl.-Ing. Klaus Kukuk bereist sie die Welt, führt forensische Vorbesichtigungen von seltenen und begehrten Klassikern und modernen Sammler-fahrzeugen durch und erforscht deren Herkunft, Zustand und Originalität bis ins kleinste Detail.

In den kommenden Ausgaben werden uns exklusive Einblicke und spannende Fahrzeuggeschichten aus ihrer Welt der Fahrzeugbegutachtung präsentiert.

Ein Südländer in Hamburg
„La dolce vita“ und die Leidenschaft für Automobilkultur wird ganz besonders in Italien gelebt. Dort herrscht eine Passion für „la macchina“, die ansteckend ist – es ist nahezu unmöglich, sich diesen Emotionen zu verschließen. Die Emotionen fin- den sich in Form und Design, aber insbesondere auch im Motor und dem Antriebsstrang wieder. Italienische Konstruktionen sind nicht immer die einfachsten, aber zählen stets zu denen, die am meisten begeistern. Dementsprechend stammen viele der erfolgreichsten Rennwagen aus italienischer Manufaktur, ebenso wie zahlreiche elegante Sport- und Straßenwagen. Das „moderne“ Automobil (mit Verbrennungsmotor) wurde zwar in Deutschland von Carl Benz erfunden, aber bereits 1899 hatten auch die Italiener die Vorteile des neuen Fortbewegungsmittels für sich entdeckt und fingen an, diese weiterzuentwickeln.

Wie bei den frühen Rennfahrzeugen Tipo 33/2 und dessen Nachfolger Tipo 33/3 von 1969 waren auch die Chas- sis für den 33 Stradale als H-förmige Rahmenstruktur aus zwei Halbschalen zusammengenietet, an die vorn und hinten speziell gegossene Strukturen aus einer Leichtmetalllegierung angefügt wurden. Ende 1970 präsentierte Alfa Romeo mit dem Tipo 33 TT eine neue Entwicklungsstufe für das Folgejahr. TT stand dabei für „Telaio Tubulare“, was wörtlich übersetzt „Fahrgestell rohrförmig“ bedeutet und damit auf einen Gitterrohr- rahmen hinweist. Als Abschluss der Baureihe folgte 1976 noch der Tipo 33 SC 12, dessen Buchstabenkürzel für „Scatola“ stand, zu deutsch „Kasten“. Damit war das mittig integrierte Kastenrahmenchassis gemeint.
Der Tipo 33 steht also nicht nur für ein wichtiges Rennsportkapitel in der Geschichte von Alfa Romeo. Insbesondere der „Stradale“ gilt auch als eine der größten AutomobilIkonen.

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