4 Rahmen - Monocoque - Chassis -

Aluminium-Semi-Monocoque mit quadratischen Versteifungen. Nach einem Unfall wurde im Jahre 1970 das alte Stahl-Chassis durch ein Aluminium-Chassis Nr. 004 by Abbey Panels, ex work ersetzt, Alu-Chassis.

Chassis

4.1 Rahmenzustand / Beschädigungen

Der vordere Hilfsrahmen ist weggerissen und völlig zerstört. Der hintere Hilsrahmen ist stark nach links gedrückt. Der rechte Schweller (Tank) ist stark eingedrückt (Pfahlaufprall). Der gesamte Vorderwagen ist von rechts vorne nach links herübergedrückt, die obere Achsaufnahme und die dahinterliegende Versteifung sind gestaucht. Die Dachpartie ist gestaucht.

5 Karosserie - Carbon-Kevlar-Verbund

Die Karosserie des Untersuchungsfahrzeuges ruht auf einer Halbschalen-Aluminiumkonstruktion mit verstärkten Kunststoffteilen aus Carbon-Kevlar-Verbundfaser.

5.1 Karosseriezustand / Beschädigungen

Die Heckverkleidung und Frontverkleidung sind weggerissen und völlig zerstört. Die Türen sind völlig zerstört.

6. Fahrwerk

6.1 Fahrwerkzustand / Beschädigungen

7 Kühler

7.1 Kühlerzustand / Beschädigungen

Der obere Wasserkasten ist eingedrückt, der untere Wasserkasten ist verbeult und die Kühlrippen sind verbogen.

8 Motor

Wassergekühlter V-Achtzylinder Motor mit Trockensumpfschmierung. Der Hubraum beträgt 4 825 cm³ und hat eine Leistung von 406 KW bei max. 6500/min, das Drehmoment beträgt 412 Nm bei 5500/min. Das Triebwerk ist als Mittelmotor angeordnet.

Die Kolben arbeiten mit einem Hub von 72,9 mm und besitzen eine Bohrung von 101,6 mm. Damit ergibt sich ein Hubraum von 592 cm² pro Zylinder (Als Hub bezeichnet man den Weg des Kolbens zwischen dem oberen und unteren Totpunkt. Der Hubraum ist das Zylindervolumen zwischen den beiden Totpunkten und wird mit Hilfe des Zylinderdurchmessers und des Hubs berechnet.)

Des weiteren verdichtet das Triebwerk mit einem Verdichtungsverhältnis von 10:1 (Das Verhältnis zwischen dem angesaugten und dem komprimierten Kraftstoff/Luft-Gemisch nennt man Verdichtungsverhältnis. Wird z.B. das Gemisch auf ein Neuntel des ursprünglichen Volumens verdichtet, beträgt das Verdichtungsverhältnis 9:1).

Das Fahrzeug besitzt eine zentrale Nockenwelle die über eine Kette angetrieben wird Die Kurbelwelle ist fünffach gelagert. Bei den Ventilen handelt es sich um hängende Ventile. Die Gemischaufbereitung erfolgt durch vier Weber-Doppelvergaser 48 IDA

8.1 Motorzustand / Beschädigungen

Der Motor wurde geprüft und weist keine Beschädigung auf.

9 Getriebe/Antrieb

Das Getriebe ist nach der Kupplung der zweite Teil der Kraftübertragung. Des weiteren sorgt das Getriebe dafür, daß die Motorkraft dem Fahrzustand entsprechend optimal genutzt wird. Beim Anfahren, Beschleunigen und Bergaufwärtsfahren beispielsweise ist eine andere Umsetzung der Motorleistung wirtschaftlicher als beim gleichmäßigen Geradeausfahren.

Bei dem Untersuchungsfahrzeug handelt es sich um einen Hinterradantrieb mit einer Borg & Beck - Dreischeiben - Trockenkupplung und einem ZF DS 25/2 Fünfganggetriebe. Die Übersetzung ist im 1.Gang 2,58, 2. Gang 1,72, 3. Gang 1,31, 4. Gang 0,95, 5.Gang 0,70 und im Rückwärtsgang 2,86. Dazu kommt eine neutrale Stellung, der Leerlauf, bei der keine Kraftübertragung erfolgt. Das Getriebe ist vom Typ 5DS 25/2 mit der Nr.: 12078 und der Stücklistennummer: 1031002.

Der Schalthebel liegt rechts vom Fahrersitz und wirkt über eine, am rechten Innenschweller bis hinter dem Motor unten angeflanschten Getriebe verlaufende Schaltstange. Das Getriebe ist schrägverzahnt, vollsynchronisiert und besitzt drei Wellen: die Hauptantriebswelle, eine Getriebehauptwelle und eine Nebenwelle; alle sind kugelgelagert im Gehäuse angeordnet. An der Getriebehauptwelle befinden sich Zahnräder, die frei um Gang laufen, bis sie über eine Synchroneinrichtung und Schaltmuffen zum Eingriff gebracht werden. Die Synchroneinrichtung sorgt dafür, daß die Geschwindigkeiten von Schaltmuffe und zugeschaltetem Zahnrad sich automatisch angleichen, und ermöglicht so geräuschloses Schalten.

Bei dem untersuchten Fahrzeug handelt es sich um ein heckgetriebenes (Mittelmotor mit Hinterradantrieb) Fahrzeug.

Das Untersuchungsfahrzeug ist mit Magnesium- Felgen vorne der Größe 8,5 x 15, hinten 10 x 15 ausgestattet. Bei der Besichtigung befanden sich vorne Reifen des Typs 4.75/10.00-15 und hinten 5.30/13.60-15 Dunlop Racing an dem Untersuchungsfahrzeug.

Schaltung

Die Schaltung mit Gestänge

9.1 Getriebe-/Antriebszustand / Beschädigungen

Das Getriebe wurde geprüft. Ein Bolzen des hinteren Deckels ist verbogen.

10 Elektrische Anlage / Kabelbaum und Leitungen

Das Untersuchungsfahrzeug ist mit einer 12-Volt-Anlage ausgerüstet. Die Energie wird über die Lichtmaschine erzeugt und wird zusätzlich im Akkumulator gespeichert.

10.1 Elektrische Anlagen- / Kabelbaum- und Leitungszustand / Beschädigungen

Der vordere Kabelbaum ist gerissen und die beiden hinteren Schlußleuchten-Kabelstränge sind abgerissen.

11 Innenausstattung

Alle Instrumente sind vorhanden und funktionstüchtig. Da es sich bei dem Untersuchungsfahrzeug um einen Rennwagen handelt, ist die Innenausstattung spartanisch gehalten.

Amaturentafel

Die Armaturentafel des Untersuchungsfahrzeugs muß zur Reparatur de + montiert werden

11.1 Innenausstattungszustand / Beschädigungen

Der Teppichboden und die Türinnenverkleidungen sind zerstört.